Chemie macht unsere Welt bunt: Tag der offenen Tür 2017/18

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Dies war das Motto der diesjährigen Mitmachaktionen des Fachbereichs Chemie am „Tag der offenen Tür“ im Schuljahr 2017/18 des Kardinal-Frings-Gymnasiums. Genauso wie in der Biologie und Physik standen die Türen zu den Chemieräumen weit offen und luden die interessierten Gundschüler_innen und ihre Eltern zum Experimentieren ein.

Schon vor der Tür lud eine Station zur Herstellung von Brause aus Backpulver, Citronensäure und anderen Zutaten (nach dem KFG-Hausrezept) ein. Auf Wunsch konnte der Brause auch mit Lebensmittelfarben die Lieblingsfarbe gegeben werden.

Drinnen im Chemieraum wurde mit Zaubertinte gemalt bzw. zuvor erstellte Zaubertinten-Bilder dechiffriert. Daneben konnte beobachtet werden, wie Wasser aus Filzstiftpunkten wie von alleine farbenfrohe kleine Kunstwerke macht. An einer anderen Station wurden Gasflammen mit Hilfe verschiedene Salze verschiedenfarbig zum Leuchten gebracht. Scheinbar entgegen der Schwerkraft floss bei einem weiteren Versuch farbiges Wasser in die Höhe.

Bei der begehrtesten Aktion durften die Grundschüler_innen in verschiedene Lebensmittel und Haushaltsreiniger (Säfte, Limo, Waschmittel, Bachpulver, Spüli, …), die in Reagenzgläsern gefüllt wurden, mit einer Pipette Rotkohlsaft träufeln. Daraufhin verfärbte sich der violette Rotkohlsaft plötzlich rosa, blau oder grün. Besonders interessant war es für die kleinen Entdecker diese Lösungen alle ineinander zu gießen und gespannt auf die Farbveränderung zu warten, was manchmal zu herrlichen Überschwemmungen führte. Zum Glück fand diese Aktion nicht am heimischen Küchentisch sondern an den dafür ausgelegten Labortischen statt.

Unentbehrlich waren dabei die 15 Schüler_innen der Stufen 10 und 11, die den beiden Lehrerinnen zur Seite standen, um den kleinen Forschern mit Rat und Tat zu helfen, alle Fragen zu beantworten und für Ordnung und Nachschub zu sorgen, so dass sich die Chemielehrerinnen auch den Fragen der Eltern widmen konnten.

Diese hatten die Möglichkeit, sich von der exzellenten Ausstattung der Chemieräume zu überzeugen, einen Blick in das große Vorbereitungslabor zu werfen und sich über Fragen des Lehrplans und pädagogischer Zielsetzungen zu informieren. Meist hatten sie sehr viel Zeit für diese Gespräche, da ihre Kinder mit ungeahnter Ausdauer unbedingt alle Stationen ausprobieren mussten und gar nicht mehr gehen wollten…. Zum Abschluss hieß es deshalb häufig: Bis auf ein Wiedersehen am MINT-Grundschultag, dem nächsten Tag der offenen Tür oder als Schüler_in am KFG.

B. von Bülow