Verein für Impfaufklärung am KFG

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema Immunbiologie erhielt die Klasse 9d in ihrem Biologieunterricht am 22.03.2018 Besuch von Vertretern des Vereins für Impfaufklärung. Schon vor dem Besuch zeigte sich, dass es bezüglich des Themas viele Fragen in der Klasse gab. Das Pilotprojet im Raum Köln-Bonn bietet Schulen eine wissenschaftsbasierte Impfaufklärung, indem speziell ausgebildete Medizinstudenten Schulen besuchen. Die Vertreter des Vereins brachten den Schülerinnen und Schüler das Thema mit kurzen Impulsvorträgen und interaktiven Arbeitsphasen nahe.

BIO_2018_Impfung1 (c) KFG

So lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem etwas über die Geschichte und Entwicklung von Impfungen sowie den Unterschied zwischen aktiver und passiver Immunisierung. Neben der Impfaufklärung und den Erläuterungen zu den Basics der Immunisierung erhielten die Lernenden zudem die Möglichkeit den eigenen Impfschutz mit Hilfe ihres Impfpasses und dem gültigem Impfkalender zu überprüfen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und können nun hoffentlich ihre bald eigene erste Impfentscheidung aufgeklärt treffen.

MINT-Mobil im Biologieleistungskurs

Am 04.10.2017 besuchten Studenten der Universität zu Köln aus dem Fachbereich Biologie mit dem MINT-Mobil der Stiftung Wissen den Unterricht des Leistungskurses Biologie in der Q2. Im Gepäck hatten sie die verschiedensten Versuche rund um das Körperschema in der Großhirnrinde. Nach einer Filmsequenz zum Einstieg wurde die Frage aufgeworfen, warum wir ganz selbstverständlich wissen, ob wir beispielsweise gerade aufrecht stehen, auf der Couch liegen oder uns jemand am Arm berührt, selbst wenn wir die Augen geschlossen haben? Dieses Wissen über den eigenen Körper ist von Geburt an auf der Großhirnrinde präsent und hat eine große Bedeutung für alltägliche Handlungen. Erst bei Störungen der eigenen Körperwahrnehmung oder Sinnestäuschungen wird offenkundig, wie essentiell dieser Automatismus für uns ist.

Im Anschluss an einen kurzen Wissens-input über das Körperschema, die Funktionen der verschiedenen Hirnareale sowie den Aufbau der Großhirnrinde, hatten die Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Experimenten die Möglichkeit ihre Wahrnehmung von sich selbst zu überprüfen oder zu überlisten.

Bei der Rubber-Hand-Illusion wird gleichzeitig die nicht sichtbare linke Hand des Probanden und eine künstliche Hand, die für den Probanden sichtbar ist, mit einem Pinsel stimuliert (siehe Foto). Schon nach kurzer Zeit gewinnen einige Schülerinnen und Schüler das Gefühl, die künstliche Hand gehöre zu ihrem Körper. Erklärt wird dies dadurch, dass das Gehirn versucht, die Widersprüche zwischen den verschiedenen Sinneseindrücken zu verarbeiten und diese auflöst, indem es die sensorische Präzision verändert und damit seine Aufmerksamkeitszuteilung variiert. Da auf diese Weise der somatosensorische Input vermindert wird, verschwindet der Widerspruch zwischen den Informationen, die das Auge übermittelt und der Information über die Armposition. Das Gehirn unterdrückt also störende somatosensorische Informationen aktiv, wenn es mit zwei gegensätzlichen Informationen konfrontiert wird.

Bei der Hammer-Hand-Illusion gewinnt der Proband den Eindruck, seine nicht sichtbare Hand, auf die in regelmäßigen Abständen mit Hammer geklopft wird, bestehe aus Keramik und er fühlt, dass die Hand kalt und unbeweglich wird, weil er über einen Kopfhörer hört, wie der Hammer auf Keramik klopft. Auch hier werden vom Gehirn widersprüchliche Informationen völlig neu verbunden, so dass eine solche Täuschung entstehen kann.

BIO-MINT-Mobil-LK-2017 (c) KFG

Im Anschluss wurden die verschiedenen Versuche besonders unter dem Aspekt der psychischen Erkrankungen ausgewertet. Die Schüler und Schülerinnen erlebten einen beeindruckenden und motivierenden Workshop, dessen Inhalte den Themenbereich der Neurobiologie noch einmal gewinnbringend von einer ganz anderen Seite beleuchteten.

Larissa Pauly

Eine Lernstunde für alle fünf Sinne

BIO_2017_MintMobil

Am Donnerstag, dem 8. Juni 2017, nahm die Klasse 5d an dem MINTmobil Workshop „Unsere fünf Sinne – wie helfen sie, wie täuschen sie?“ teil. Das Projekt MINTmobil ist Teil der Initiative „Schule trifft Wissenschaft“ der Stiftung Wissen der Sparkasse KölnBonn.

Zu jedem Sinn gab es eine Station. Die Station „Sehen“ handelte von Blickwinkeln und von optischen Täuschungen. Beim „Hören“ ging es um Schallausbreitung und um Tonlagen. Ein Schmerzexperiment, das sich auf die Nervenzellen in der Haut bezog, durfte man bei „Tasten“ machen. Bei „Riechen und Schmecken“ erschnupperte und erschmeckte man Lebensmittel.

Das war wirklich eine Stunde für alle fünf Sinne.

Autor: Manuel J., 5d

Besuchshund Madonna

Das war so recht eine Biologiestunde nach dem Geschmack der 31 Schülerinnen und Schüler der 5d: Keine graue Theorie stand im Mittelpunkt der Unterrichtsstunde, sondern die Bernhardinerhündin Madonna und ihre Besitzerin Frau Kasper besuchten die Klasse und sorgten für unvergessliche Eindrücke.

Zuvor hatten die Fünftklässler bereits im Rahmen der Unterrichtsreihe „Haustiere“, Hunderassen mit „Berufen“ kennengelernt. Frau Kasper, selbst Lehrerin am KFG, erklärte den gespannt lauschenden Kindern viel Wissenswertes im Umgang mit Hunden. Angefangen von einfachen Verhaltensregeln gegenüber Hunden, über Pflege und Futter und auch das Thema Hundeerziehung wurde thematisiert. Neben all der Theorie kam aber die Praxis keineswegs zu kurz - im Gegenteil - alle Kinder durften, wie sie es vorher gelernt hatten, mit Madonna Kontakt aufnehmen, sie streicheln und ihr ein Leckerli auf der ausgestreckten Hand reichen. Madonna machte alles geduldig und absolut brav mit. Kein Wunder, denn Madonna wird seit einem Jahr als Besuchshund in der Kinderpsychiatrie der LVR-Klinik in Bonn eingesetzt.

Kerstin Holbe

BIO_2017_Besuchshund_Madonna